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Rethymno – Hafenstadt mit venezianischem Charme auf Kreta

Die Hafenstadt Rethymno liegt an der Nordküste der Insel Kreta. Sie ist ein Schmuckkästchen mit einem venezianischen Altstadtviertel, einem herrlichen Sandstrand und einer Fülle an Restaurants, Cafés, Bars und Tavernen.

Lage von Rethymno

Rethymno ist eine charmante Küstenstadt an der Nordküste Kretas. An die wundervollen Strände rollen die Wellen des Kretischen Meeres, wie dieser Teil des Mittelmeeres genannt wird. Rethymno liegt rund 60 km von der Inselhauptstadt Iraklio (Heraklion) und ca. 45 km von Chania entfernt.

In der Nähe dieser beiden Städte befinden sich die Inselflughäfen, die Sie für die Anreise zu Ihrem Urlaub in einem Ferienhaus in Griechenland nutzen können. Während das historische Zentrum der Stadt auf einer felsigen Halbinsel liegt, befinden sich die neueren Stadtviertel an der angrenzenden Bucht. Im Hinterland von Rethymno sind die Berge nicht so hoch wie im Westen und Osten der Insel. Die höchste Erhebung im Gemeindegebiet ist der 858 m hohe Berg Vrysinas.

Charmante Küstenstadt am Kretischen Meer

In der historischen Altstadt mit ihren gewundenen Gassen ist noch heute der Einfluss des Osmanischen Reiches und der Seerepublik Venedig sichtbar. Der Ortskern liegt auf einer Halbinsel, auf deren Spitze die Festung Fortezza über der Stadt thront. Am Ostufer liegt der alte Hafen Mandraki, an den sich der lange und breite Stadtstrand anschließt. Hier tobt das Leben in den Sommermonaten. Das Viertel legt den Fokus auf den Tourismus. Unzählige Bars, Tavernen, Diskotheken und Cafés reihen sich an der Uferpromenade und in den einmündenden Straßen aneinander. Zu den wenigen Überresten der venezianischen Stadtbefestigung aus dem 16. Jahrhundert gehört die Porta Guora. Das ehemalige Stadttor befindet sich am südlichen Rand der Altstadt und markiert den Anfang der Hauptstraße Odos Ethnikis Andistaseos.

Video: Rethymno - Crete, Greece - August 2020 | 4K

Fortezza: Die venezianische Festung

Unter venezianischer Vorherrschaft wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts mit dem Bau einer Verteidigungsanlage auf der Halbinsel begonnen. Die Festung bot der Bevölkerung von Rethymno Schutz vor den Übergriffen der Osmanen, die sich immer wieder ereigneten. Doch der Widerstand reichte nicht und im Jahr 1646 geriet die Stadt unter die Vorherrschaft der Osmanen. Sie bauten die Festungsanlage weiter aus und errichteten die Sultan-Ibrahim-Moschee innerhalb der Mauern. Das islamische Gotteshaus ist ein Kuppelbau, der noch heute in Teilen erhalten ist und besichtigt werden kann. Ebenfalls auf die Venezianer geht der Bau der sogenannten Loggia von Rethymno zurück. Das repräsentative Gebäude in der Altstadt wurde im 16. Jahrhundert errichtet und diente der bürgerlichen und adligen Oberschicht als Treffpunkt und Versammlungsort.

Kirchen und Moscheen

Neben dem venezianischen zeigt sich der orientalische Einfluss in Rethymno unter anderem an der gleichzeitigen Existenz von christlichen und islamischen Gotteshäusern. Die Sultan-Ibrahim-Moschee ist nicht der einzige Kuppelbau in der Hafenstadt. Die größte Moschee trägt den Namen Neratzes-Moschee und ist unfehlbar an dem schlanken, über 34 m hohen Minarett zu erkennen. Am Ende des 17. Jahrhunderts wurde die Kara-Mousa-Pascha-Moschee erbaut, die heute teilweise als Werkstatt von der Behörde für Archäologie genutzt wird. Zu den ältesten Kirchen in Rethymno zählt die einschiffige Kirche des Heiligen Franz von Assisi, mit deren Bau im Jahr 1453 begonnen wurde. Die imposante Kirche Tessaron Martyron wurde im Gedenken an vier von den Osmanen hingerichteten Märtyrern erbaut. Das Gotteshaus wurde im Jahr 1975 eingeweiht.

Venezianischer Hafen und Altstadtidylle

Ein zauberhaftes Ambiente erwartet Sie am venezianischen Hafen von Rethymno. Das Hafenbecken, in dem Fischerboote, Sportboote und Motorjachten nebeneinanderliegen wird von alten Gebäuden im venezianischen Baustil eingerahmt. In den Außenbereichen von Straßencafés und Tavernen können Sie in den Abendstunden herrlich relaxen und sich mit Blick auf das Wasser einen eisgekühlten Ouzo schmecken lassen. Danach lädt die romantische Altstadt zu einem Bummel ein. In den Kopfsteinpflastergassen reihen sich zahlreiche kleine Läden aneinander, in denen Kunsthandwerk, Mode, Aquarelle und inseltypische Spezialitäten verkauft werden. Ein architektonisches Highlight in der von engen Gassen durchzogenen Altstadt ist der Rimondi-Brunnen am Nordende des Petychakis-Platzes. Erbaut wurde der steinerne Wasserspender im Jahr 1588. Das Wasser ergießt sich aus drei Öffnungen zwischen korinthischen Säulen in ein tiefer liegendes Becken.

Stadtstrand in Rethymno

Der Stadtstrand von Rethymno, der sich direkt an den Marine- und Jachthafen anschließt, ist der meistbesuchte Strand der Stadt. Am feinsandigen Rethymno-Beach werden Sonnenschirme und Liegestühle verliehen und es gibt Relaxecken mit Lounge-Möbeln. Vor Ort versorgen Sie kleine Strandbars mit gekühlten Getränken und es gibt jede Menge Wassersport wie einen Jetski- und Kanuverleih. Duschen und Umkleidekabinen sind ebenso vorhanden wie sanitäre Einrichtungen. Die blaue Flagge als sichtbares Zeichen für die exzellente Wasserqualität weht an den meisten Strandabschnitten. Um die Sicherheit müssen Sie sich nicht sorgen, denn in der Hauptsaison wird der Rethymno-Beach von zahlreichen Rettungsschwimmern überwacht. Wenn es Ihnen am Hauptstrand zu voll ist, leihen Sie sich an der Uferpromenade ein Fahrrad aus und radeln ein Stück am Meer entlang. Abseits des Stadtgebietes finden Sie immer ein abgelegenes Plätzchen, wo Sie Ihre Decke ausbreiten und in der Sonne relaxen können.

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